Oktober vor 150 Jahren
Das erste erfolgreiche Ferngespräch über eine Telegraphenleitung fand zwischen Alexander Graham Bell (in Boston) und seinem Assistenten Thomas Watson (im rund zwei Meilen entfernten Cambridge) statt.
Oktober vor 100 Jahren:
 Felicia Fischer hat es mit einer Eingabe an den Verfassungsgerichtshof Österreichs erreicht, in Wien Taxi fahren zu dürfen. Der Verfassungsgerichtshof hat mit Hinweis auf die gesetzlich garantierte Gleichbehandlung von Frauen und Männern den Paragraphen aufgehoben, der Frauen das Taxifahren untersagt hat.
 
Die preußische Regierung und das Haus Hohenzollern schließen einen Vergleich über die Fürstenabfindung. Die Hauptlinie des Hauses Hohenzollern behält 250 000 Morgen Land; die Kronschlösser verbleiben dem Staat.
Oktober vor 75 Jahren: 
Die USA erklären als letzte der drei Westmächte den Kriegszustand mit Deutschland für beendet.
Oktober vor 50 Jahren:
Der bei den Wahlen am 3. Oktober gescheiterte CDU-Kanzlerkandidat Helmut Kohl legt sein Amt als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz nieder und wird Oppositionsführer im Bundestag.
 
In New York erklärt der Weltmeister im Schwergewichtsboxen, Muhammad Ali, seinen Rücktritt vom Boxsport.
 
 
Oktober vor 25 Jahren:
Der  Prozess um die Explosion des Thedinghäuser Hotels Braunsvhweiger Hof am 24.Juli 2000  mit drei Toten und einer Schwerverletzten unter den Hotelgästen bestimmt nach wie vor die Schlagzeilen. Der Prozess enthüllt, dass der griechische Hotelbesitzer hochverschuldet war, Versicherungsschulden mit Darlehen aus der Lebensversicherung bezahlte, die Bank wenige Tage vor der Explosion mit Zwangsversteigerung der Immobilie drohte, die er hochversichert hatte.
 
Schreckliche Szenen und Großeinsatz der Rettungskräfte  in Ottersberg.  Nach einer religiösen Feier in Privaträumen erleiden plötzlich 54 Frauen und Kinder Übelkeit, Magenkrämpfe, Durchfall und Schmerzen. Wie später festgestellt wird, handelt es sich um eine Lebensmittelvergiftung, hervorgerufen durch das eingenommene Gericht Reis mit Huhn.
 
In Oyten tritt Gemeindedirektor Hans-Joachim Hartmann nach acht Jahren in den Ruhestand. 1973 hatte seine kommunale Karriere in der Achimer Stadtverwaltung begonnen und wurde mit dem Aufstieg zum Leiter des Bauverwaltungs- und planungsamtes, zum Stadtkämmerer, Dezernenten und Stellvertreter des Stadtdirektors fortgesetzt. Bei der Neuwahl des Stadtdirektors 1993 war es eigentlich bei den Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat nur eine Formsache, dass der hochgeschätzte Hartmann (SPD) Stadtdirektor werden würde. „Falsche Freunde“ sorgten jedoch in der Wahlkabine dafür, dass er scheiterte und wählten den unbekannten CDU-Kandidaten Dr. Hellermann.
Hartmann fand danach seine Bestätigung in Oyten.